„Weil Liebe keine Grenzen kennt“

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Brandenburg: Konferenz zu LGBTI-Flüchtlingen

Mitte April tagen und debattieren Refugees und ihre Unterstützer in der Stadt an der Havel. Auch ein CSD ist geplant.

Vom 15. bis 17. April findet in Brandenburg/Havel eine Konferenz für homo-, bi-, trans- und intersexuelle Geflüchtete und Unterstützer statt. Mit einer Podiumsdiskussion, diversen Workshops und einer Demonstration soll durch die Konferenz eine öffentliche Aufmerksamkeit für die Lage der Geflüchteten geschaffen werden.

Die Konferenz in der Jugendkulturfabrik hat sich zum Ziel gesetzt, Geflüchtete und ihre Unterstützer aus ganz Deutschland zusammenzubringen und zu vernetzen. Durch ein vielfältiges (Weiter-)Bildungsangebot soll Raum geschaffen werden für Austausch und praktische Hilfe. Außerdem haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, mit anderen Initiativen und Organisationen aus Berlin und Brandenburg in Kontakt zu treten.

Die Konferenz beginnt mit einer Podiumsdiskussion zur Unterbringungssituation von LGBTI-Geflüchteten u.a. mit dem Bundestagsabgeordneten Harald Petzold (Die Linke) und Aktivisten der „Refugee Bus Tour“. Für den Samstag sind vielfältige (Weiter-)Bildungsangebote in Planung: Zu Fragen des Asylrechts, praktischen Hilfen für das Verfahren und zur Selbstverteidigung. Als Highlight wird die Gay-Pride-Parade am Sonntag in Brandenburg die Konferenz abrunden (ab 12 Uhr, Neustädtischer Markt).

Eine Teilnahme ist kostenlos. Um eine frühe Anmeldung wird gebeten, auch um eventuell benötigte Schlafplätze zu organisieren. (pm/nb)

(Quelle: queer.de, 16.03.16)
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